Diakonisches Werk | Solingen
des Evangelischen Kirchenkreises

Beratungsstelle

In der Evangelischen Beratungsstelle erhalten Menschen Beratung und psychotherapeutische Hilfen, die sich in unterschiedlichsten Not-, Krisen- und Konfliktsituationen nach Lösungen an die Beratungsstelle wenden. Sie kommen allein, mit Partnern und/ oder Kindern.
In der Beratungsstelle treffen Sie auf Fachkr√§fte (Diplom-SozialarbeiterIn/Sozialp√§dagoge/in, Psychologe, Diplom-P√§dagogin) mit verschiedenen therapeutischen Zusatzqualifikationen ‚Äď in systemischer Familientherapie, Gestalttherapie, Hypnotherapie, Klientenzentrierter Gespr√§chsf√ľhrung, K√∂rpertherapie, SAFE und Supervision.

Alle B√ľrgerinnen und B√ľrger in Solingen k√∂nnen sich direkt an die Evangelische Beratungsstelle wenden. Nach der telefonischen Anmeldung findet ein Erstgespr√§ch statt, in dem sie ihre Anliegen besprechen k√∂nnen und Perspektiven f√ľr die Beratung entwickelt werden.

Auch ‚ÄěProfessionelle‚Äú aus z.B. Kindertagesst√§tten und Schulen k√∂nnen sich in fachlichen Fragen an die Beratungsstelle wenden. Mit f√ľnf Familienzentren bestehen Kooperationsvereinbarungen. Hier finden Sprechstunden vor Ort statt.

Die Beratung ist kostenlos. √úber Spenden zur Unterst√ľtzung der Arbeit freuen wir uns.

 

Aufgaben

Wir sind f√ľr Menschen in verschiedensten Krisensituationen da, wie z.B. f√ľr

  • Familien, die einen anderen Umgang miteinander entwickeln m√∂chten
  • Familien, die sich um ein Familienmitglied sorgen
  • Familien, die sich Unterst√ľtzung bei der Erziehung und Versorgung ihrer Kinder w√ľnschen
  • Familien, die lernen wollen, weniger zu streiten
  • Alleinerziehende Elternteile, die Rat suchen und andere M√∂glichkeiten bei der Bew√§ltigung ihrer vielf√§ltigen Aufgaben entwickeln m√∂chten
  • Familien in und nach Trennung
    • Getrennt von ihren Kindern lebende Elternteile, die den Kontakt zu ihren Kindern verbessern wollen
    • Eltern, die w√§hrend oder nach einer Trennung neue M√∂glichkeiten des Umgangs miteinander finden m√∂chten
    • Eltern und Kinder, die mit einer neuen Familiensituation leben
  • Eltern, die beunruhigt sind √ľber das Verhalten ihrer Kinder
  • Kinder und Jugendliche, die Probleme mit den Eltern haben
  • Kinder und Jugendliche, die gerne bessere Kontakte mit Gleichaltrigen haben m√∂chten
  • Kinder und Jugendliche, die besser in der Schule klar kommen m√∂chten
  • Paare, die Wege aus einer Krise suchen
  • Erwachsene, die ihre Lebenssituation ver√§ndern, neuen Sinn finden und Lebensfreude entwickeln m√∂chten
  • Menschen in schwierigen Trauersituationen
  • Menschen nach traumatischen Erlebnissen

 

Ansprechpartner

Friederike Stratmann
Gesch√§ftsf√ľhrerin

Fachbereich Kinder, Jugend, Familie
Diplomsozialarbeiterin/Psychotherapie (HPG)
Familientherapeutin

Telefon: 0212/287 257

Angelika Spilker-Jacobs
Leitung

Dipl.-Pädagogin/Psychotherapie (HPG)
Familientherapeutin
Supervisorin

Telefon: 0212/287 255

Rosemarie Böttcher
Sekretariat Ev. Beratungsstelle

Telefon: 0212/287 296

 

 

 

Baby-Watching

 

Wichtige Ziele f√ľr Kinder sind uns:

 

  • Emotionale Wahrnehmung
  • Empathief√§higkeit
  • Soziale Kompetenz

 


Dies zu f√∂rdern ist uns √ľber die Beratung von Eltern hinaus ein Anliegen.

 

Deshalb setzen wir uns f√ľr den Einsatz von B.A.S.E.¬ģ-Babywatching in Kindertageseinrichtungen ein.

 

In Fortbildungsveranstaltungen sind Erzieherinnen, SozialarbeiterInnen, Lehrerinnen ausgebildet worden zu B.A.S.E.¬ģ-Gruppenleiterinnen.

 

2009 hat Prof. Dr. Brisch in einer Auftaktveranstaltung viele Menschen von diesem Ansatz √ľberzeugt.

 

Wir fördern den Ansatz weiter, indem den Gruppenleiterinnen Supervision und Erfahrungsaustausch angeboten wird.

 

Hier einige Informationen, mehr ist zu erfahren auf der Homepage:

 

www.base-babywatching.de

 

 

B.A.S.E.¬ģ-Babywatching

Schon in den 80er Jahren hat der Aggressionsforscher Henri Parens in Philadelphia/USA Studien zur Vorbeugung von aggressiven Verhaltensst√∂rungen bei Kindergartenkindern durchgef√ľhrt. Auf dem Hintergrund seiner Erfahrungen wurde das Pr√§ventionsprojekt B.A.S.E.¬ģ-‚ÄěBaby-Beobachtung im Kindergarten gegen Aggression und Angst zur F√∂rderung von Sensitivit√§t und Empathie" vom M√ľnchner Bindungsforscher PD Dr. med. Karl Heinz Brisch an der Kinderklinik und Poliklinik im Dr. von Haunerschen Kinderspital der Ludwig Maximilians-Universit√§t M√ľnchen entwickelt.

 

Inhalte von B.A.S.E.¬ģ

Eine Mutter kommt mit einem wenige Wochen alten Baby f√ľr die Dauer von einem Jahr einmal in der Woche in die Kindergartengruppe. Im Stuhlkreis erleben die Kinder, wie das Baby von Woche zu Woche w√§chst, bis es frei laufen kann. Unter der speziellen Anleitung und Fragetechnik der B.A.S.E.¬ģ-GruppenleiterInnen lernen sie durch die w√∂chentlichen Interaktions-Beobachtungen, sich in die Emotionen und die Motivationen von Mutter und Kind immer besser einzuf√ľhlen. F√ľr viele Einzelkinder ist dies die erste und oft einzige M√∂glichkeit, die Meilensteine der Entwicklung eines Babys w√§hrend des gesamten ersten Lebensjahres kontinuierlich zu beobachten.

 

Bisherige Ergebnisse zeigen, dass auf diese Weise die Empathief√§higkeit der Kinder gef√∂rdert wird. Sie beginnen, diese F√§higkeit auf allt√§gliche Situationen mit ihren FreundInnen zu √ľbertragen, indem sie sich feinf√ľhliger, sozialer sowie weniger √§ngstlich untereinander verhalten.

 

 

Trennungskindergruppe

 

‚ÄěWieder Boden unter die F√ľ√üe bekommen‚Äú

 
Gruppenangebot f√ľr Kinder aus Trennungsfamilien

Das evangelische Familienhilfezentrum und die Beratungsstelle des Diakonischen Werkes
Solingen bietet eine w√∂chentliche Gruppe f√ľr Kinder aus strittigen Trennungsfamilien an.

Eine Trennung ist f√ľr alle betroffenen Familienmitglieder eine einschneidende Erfahrung. Auch Kinder erleben dabei starke Gef√ľhle von Trauer, Entt√§uschung, Sorge oder auch Wut.

Wir m√∂chten diesen Kindern abseits der Konflikte ihrer Eltern einen gesch√ľtzten Rah-men bieten, in dem sie ihre Erfahrungen, Gedanken und Gef√ľhle aussprechen, diese bearbeiten und individuelle kindgerechte L√∂sungen finden k√∂nnen.

 

Angebot:
Zweimal jährlich neu beginnende, fachlich betreute Gruppe (weibliche/männliche Gruppenleitung), bei der bis zu 6 Kinder mit ihren Themen im Mittelpunkt stehen.
Die Teilnahme ist kostenlos und f√ľr jeden zug√§nglich.

 

Zielgruppe:
Jungen und M√§dchen in Gruppen von 8 -10 und 10 ‚Äď 13 Jahren.

 

 

 

 

Ermutigungsgruppe

Ermutigungsgruppe
Die Ermutigungsgruppe ist ein Angebot f√ľr M√§dchen und Jungen im Alter von 7-13 Jahren, die einmal w√∂chentlich stattfindet. Es nehmen max. 8 Kinder teil. Sie wird von zwei Mitarbeiterinnen geleitet.

Auf der Basis positiver Gruppenerfahrungen können die Kinder miteinander lernen, soziale Fähigkeiten zu entdecken und zu entwickeln.
Die Kinder werden dabei unterst√ľtzt, sich der eigenen St√§rken bewusst zu werden und ihre Bed√ľrfnisse wahrzunehmen und deutlich zu machen. In dem gesch√ľtzten Rahmen einer akzeptierenden und wertsch√§tzenden Gruppenatmosph√§re k√∂nnen die Kinder positive Kontakterfahrungen machen und so alternative Verhaltensweisen ausprobieren und ein√ľben.

Sowohl durch bestimmte Gruppenrituale, wie auch durch verschiedene kreative und gruppendynamische Angebote werden die Kinder ermutigt, sich ihrer Selbst sicher zu werden.
Die p√§dagogisch ‚Äď therapeutischen Fachkr√§fte stehen im Austausch mit den Eltern und nehmen bei Bedarf in Absprache mit diesen Kontakt zum weiteren schulischen und sozialen Umfeld auf.

Familienzentren

Familienzentren

Die Evangelische Beratungsstelle bietet als Kooperationspartnerin in Familienzentren Sprechstunden f√ľr Eltern aus der Einrichtung, aber auch aus dem Umfeld der Einrichtung an. Hier k√∂nnen Menschen sehr fr√ľhzeitig und schnell in bekannter Umgebung Probleme und Sorgen ansprechen und nach L√∂sungswegen suchen. Oft entstehen in diesen ersten Gespr√§chen schon ausreichend Entlastung oder neue Ideen, um die Situation zu bew√§ltigen.
Dar√ľberhinaus k√∂nnen weiterf√ľhrende Gespr√§che in der Ev. Beratungsstelle verabredet werden.
Wenn zus√§tzliche Beratungs- oder Unterst√ľtzungsangebote n√∂tig ist, hilft die Mitarbeiterin der Beratungsstelle bei der Suche nach passenden Einrichtungen.
Auch die MitarbeiterInnen und LeiterInnen der Einrichtungen k√∂nnen die Sprechstunden der Beratungsstelle nutzen f√ľr ihre Fragen.
Themenorientierte Elternabende und die Begleitung von Elterncafés werden jeweils zwischen den Familienzentren und der Beratungsstelle verabredet.


Aktuell finden Kooperationen in folgenden Einrichtungen statt:

Ev. Familienzentrum Solingen-Wald (Kindertagesstätte Sandstraße 80 und Kindertagesstätte Wiedenhofer Straße 37)

Familienzentrum des DRK Kr√ľmelkiste, Augustastra√üe 68

Städtisches Familienzentrum Altenberger Weg, Altenberger Weg 11

Ev. Familienzentrum Solingen-Ohligs (Kindertagesstätte Scharrenberger Straße und Kindertagesstätte Uhlandstraße)

Ev. Familienhilfezentrum Kinderstube Zietenstraße

 

© Diakonisches Werk Solingen 2014
Diakonisches Werk des Evangelischen Kirchenkreises Solingen | Kasernenstraße 21 - 23 | 42651 Solingen
Evangelischer Kirchenkreis Solingen: Stadt-Sparkasse Solingen IBAN: DE45 3425 0000 0000 0288 03 - BIC: SOLSDE33XXX
Telefon (0212) 287 - 200 | Fax (0212) 287 - 250