Diakonisches Werk | Solingen
des Evangelischen Kirchenkreises

Flexible ambulante erzieherische Hilfe

Kinder, Jugendliche und ihre Familien erhalten hier auf ihre Problemlage und ihren Ver√§nderungswunsch zugeschnittene p√§dagogische und praktische Unterst√ľtzung. Anl√§sse hierzu k√∂nnen gro√üe Erziehungsschwierigkeiten, starke Konflikte in Familien sein, Schulprobleme bis hin zum Schulschw√§nzen, √úberforderung mit Versorgung und Erziehung von Babys bis hin zu Jugendlichen, Vernachl√§ssigung und Misshandlung, Verselbst√§ndigung von Jugendlichen. Die jeweiligen Ziele der Flexiblen erzieherischen Hilfen werden in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt entwickelt.


Die ‚ÄěFlex‚Äú (Ambulante erzieherische Hilfe) erfolgt im Auftrag und in Kooperation mit dem Jugendamt der Stadt Solingen. Die Betroffenen k√∂nnen bei dem Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) einen Antrag auf ‚ÄěFlex‚Äú stellen.

Unsere Angebote:

  • Flexible erzieherische Hilfen f√ľr Kinder und Jugendliche
  • Sozialp√§dagogische Familienhilfe
  • Erziehungsbeistandschaften
  • Sozialp√§dagogisch betreutes Wohnen f√ľr Jugendliche und junge Vollj√§hrige
  • Ambulante Hilfen f√ľr junge Vollj√§hrige
  • Systemische Arbeit mit (mehreren) Familien
  • aufsuchende Familientherapie
  • Beratung und Unterst√ľtzung bei der Erziehung

 

Ansprechpartner

 

Angelika Spilker-Jacobs
Leitung

Flexible erzieherische Hilfen, Ev. Beratungsstelle
Dipl.-Pädagogin/Psychotherapie (HPG)
Familientherapeutin
Supervisorin

Telefon: 0212/287 255

 

Isabel Erven
Fachleiterin

Flexible erzieherische Hilfen
Dipl.-Sozialpädagogin
Systemische Familientherapeutin (DGSF)
Systemische Supervisorin DGSF

Telefon: 0212/287 294

 

Rosemarie Böttcher
Sekretariat flexible erzieherische Hilfen

Erreichbarkeit: Mo - Fr   9:00 - 16:00 Uhr

Telefon: 0212/287 296

 

 

 

 

 

 

MitarbeiterInnen

 

 

 

Holger Berg
Dipl. Sozialpädagoge
Systemischer Berater (DGSF)
Systemischer Familientherapeut i.A.
Freizeitpädagoge
Angelika Blind-Osenberg
Dipl. Sozialpädagogin

Systemische Kinder- und
Jugendtherapeutin
Sarah Donning
Dipl. Sozialpädagogin

Personenzentrierte Beraterin (GWG)
Milena Floridia
Heilpädagogin (BA)
Bewegungspädagogin

Alexandra Hoffmann
Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin (BA)

Denise Horn
Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin (BA)

Antje Klewinghaus
Dipl. Sozialpädagogin

Systemische Beraterin
Spiel- und Theaterpädagogin
Birgit Kochanek
Dipl. Heilpädagogin
Heilerziehungspflegerin
Berit Kowalewski
Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin (BA)
Erzieherin
 Nadine Lomp
Dipl. Sozialarbeiterin
Susanne Markert
Dipl. Pädagogin
Familientherapeutin
 Nicole Nemitz
Dipl. Sozialarbeiterin
Julian Marochow
Sozialpädagoge/Sozialarbeiter (BA)

Erzieher
Sigrid Scheunemann
Dipl. Sozialpädagogin
Dipl. Heilpädagogin
Ruth Schrieber
Erzieherin

Jacqueline Wolber
Erzieherin

   

 

 

 

 

Aufsuchende Familientherapie

 

Aufsuchende Familientherapie

Ein Team von Systemischen Familientherapeuten des Flexteams bietet auch Aufsuchende Familientherapie (kurz AFT) an. Die AFT wird auf der Grundlage des Kinder- und Jugendhilfegesetzes und im Rahmen der Hilfeplanung vom örtlichen Jugendamt eingesetzt und koordiniert.

Das Angebot der Aufsuchenden Familientherapie richtet sich an Familien, f√ľr die das Angebot herk√∂mmlicher therapeutischer Settings, wie eine Beratungsstelle oder Praxis nicht ausreichen und die daher von den TherapeutInnen in ihrer vertrauten h√§uslichen Umgebung aufgesucht werden. Die eigene vertraute Umgebung bietet der Familie einerseits Sicherheit und tr√§gt andererseits dazu bei, dass die erarbeiteten Themen leichter in den Lebensalltag bzw. das Umfeld √ľbertragen werden k√∂nnen.

H√§ufig sind die Familien in ihrer aktuellen Lebensphase stark belastet und es gelingt ihnen nicht so gut, Zugang zu den eigenen St√§rken zu finden. Die TherapeutInnen unterst√ľtzen die Familien in der Zusammenarbeit dabei, den Zugang zu den eigenen Ressourcen wieder herzustellen. AFT eignet sich auch, wenn Krisen sich wiederholen, eigene Bew√§ltigungsstrategien als erfolglos erlebt werden oder Resignation und Hilflosigkeit die eigene Handlungsf√§higkeit bremst.

Die Arbeit beginnt mit einer Auftragsklärung mit der ganzen Familie. Häufig geht es dann im weiteren therapeutischen Prozess um Themen wie Interaktion und Kommunikation, Regeln und Grenzen, Ablösung, Veränderung eingefahrener Muster oder Nähe und Distanz.
Die TherapeutInnen legen ihren Fokus dabei immer wieder auf die St√§rkung bzw. Entdeckung von Ressourcen in der Familie, die Entwicklung neuer L√∂sungswege und neuer Ideen f√ľr ein famili√§res Miteinander.

Nach 6 ‚Äď 12 Monaten kann der Therapieprozess meist erfolgreich abgeschlossen werden, d.h. die Familie geht gut gest√§rkt, im Bewusstsein der eigenen St√§rken und mit Zuversicht auf m√∂gliche noch kommende Herausforderungen ihren Weg weiteren Weg.

 

 

 

Elterntraining

Eltern-Kind-Gruppe

Das Gruppenangebot richtet sich an Eltern mit ihren Kindern im Alter ab 1,5 Jahren.

Inhalte:

- Beschäftigungsangebote zur Förderung der individuellen Entwicklung

‚ÄĘ Wahrnehmungsf√∂rderung
‚ÄĘ F√∂rderung der Grob- und Feinmotorik
‚ÄĘ Sprachliche F√∂rderung
‚ÄĘ F√∂rderung des Sozialverhaltens
‚ÄĘ F√∂rderung der Kreativit√§t

Die Angebote orientieren sich an dem Entwicklungsstand der Kinder sowie an den Bed√ľrfnissen der Kinder und Eltern.

- Austausch √ľber Fragen zur Entwicklung und Erziehung des Kindes
- Raum f√ľr Austausch √ľber verschiedenen Themen die den Alltag der Kinder und Eltern begleiten

 

Trennungskindergruppe

 

¬†‚ÄěWieder Boden unter die F√ľ√üe bekommen‚Äú

 
Gruppenangebot f√ľr Kinder aus Trennungsfamilien

 

Das evangelische Familienhilfezentrum und die Beratungsstelle des Diakonischen Werkes
Solingen bietet eine w√∂chentliche Gruppe f√ľr Kinder aus strittigen Trennungsfamilien an.

Eine Trennung ist f√ľr alle betroffenen Familienmitglieder eine einschneidende Erfahrung.
Auch Kinder erleben dabei starke Gef√ľhle von Trauer, Entt√§uschung, Sorge oder auch
Wut.

Wir m√∂chten diesen Kindern abseits der Konflikte ihrer Eltern einen gesch√ľtzten Rahmen
bieten, in dem sie ihre Erfahrungen, Gedanken und Gef√ľhle aussprechen, diese bearbeiten
und individuelle kindgerechte Lösungen finden können.

Angebot:
Zweimal jährlich neu beginnende, fachlich betreute Gruppe (weibliche/männliche Gruppenleitung),
bei der bis zu 6 Kinder mit ihren Themen im Mittelpunkt stehen.
Die Teilnahme ist kostenlos und f√ľr jeden zug√§nglich.

Zielgruppe:
Jungen und M√§dchen in Gruppen von 8 -10 und 10 ‚Äď 13 Jahren

 

 

 

Mut tut gut

 

Mut tut gut


‚ÄěMut tut gut‚Äú ist ein von uns selbst entwickeltes Projekt zur ressourcenorientierten F√∂rderung der Sozialkompetenz von Grundschulkindern. ‚ÄěMut tut gut‚Äú wird in zehn aufeinanderfolgenden Wochenstunden im Rahmen des schulischen Unterrichts angeboten.


Mit jeder Projektstunde entdecken die Kinder hier neue, bislang vielleicht noch unentdeckte ‚ÄěRessourcen‚Äú bei Ihren Mitsch√ľlerInnen. Es tut Ihnen gut, sich diese gegenseitig mitzuteilen.
Dar√ľber hinaus haben wir in einigen Experimenten erfahren k√∂nnen, wie unterschiedlich die Wahr-Nehmung von Dingen und Situationen sein kann und wie wichtig es ist, sich dar√ľber auszutauschen und zusammen gute L√∂sungen zu entwickeln.
 

Beim gemeinsamen Trommeln gelingt es, gut aufeinander zu achten.
Kennenlernen und ber√ľcksichtigen von eigenen Gef√ľhlen und denen der Mitsch√ľler steht im Mittelpunkt vieler Spiele der Einheiten.
Das Projekt macht allen Beteiligten viel Spa√ü und ist gleichzeitig ein wichtiges Lernfeld, in dem wesentliche Grundlagen f√ľr ein gelingendes Zusammensein und einen guten Umgang miteinander erlernt und erfahren werden k√∂nnen. Begleitend finden Elternabende statt.

 

Jungengruppe

Jungengruppe

-Im Rahmen der Arbeit des Ev. Familienhilfezentrums im Sozialraum-
Das Angebot der Jungengruppe richtet sich an Jungen im Alter von 10-12 Jahren. Vor allem soll
es Jungen zugänglich sein, die durch ihre individuelle Situation wenig oder gar keine Kontakte
zu Gleichaltrigen finden und/oder in Freizeitangeboten wie beispielsweise Jugendeinrichtungen
keine Anbindung finden.

Angebot:
- Wöchentliche regelmäßige Treffen
- Männliche Gruppenleitung
- Begrenzte Teilnehmerzahl (max. 8 Jungen)


Ziele:
- Förderung von Selbstbewusstsein, Selbstwert und Selbständigkeit
- Förderung von Gruppenkompetenz, Kontaktfähigkeit und Konfliktfähigkeit
- Erweiterung der Geschlechterkompetenz und Sensibilisierung f√ľr Geschlechterrollen
- Eigene Bed√ľrfnisse und Gef√ľhle benennen zu k√∂nnen


Inhalte:
- Regelm√§√üige Freizeitangebote, die sich an den Lebenswelten und Bed√ľrfnissen der
Teilnehmer orientieren.
- Aufgreifen von jungenspezifischen Themen und geschlechterspezifischen
Zuschreibungen

Angebote f√ľr M√§dchen


M√§dchengruppe f√ľr M√§dchen von 11-13 Jahren, donnerstags von 16.15 ‚Äď 17.45 Uhr.

Bei gemeinsamen Aktivit√§ten wie kochen, kreatives gestalten, Ausfl√ľgen k√∂nnen M√§dchen
‚ÄĘ Spa√ü haben,
‚ÄĘ sich kennenlernen,
‚ÄĘ sich austauschen,
‚ÄĘ Probleme und Sorgen ansprechen
Geleitet und begleitet wird die Gruppe von 2 Sozialpädagoginnen.

 

M√§dchengruppe f√ľr M√§dchen von 14-17 Jahren, donnerstags von 17.00-18.30 Uhr.

Die M√§dchengruppe ist ein von zwei Sozialp√§dagoginnen begleitetes Angebot f√ľr M√§dchen.
In dem gesch√ľtzten Rahmen bringen M√§dchen ihre Themen ein, sie gehen in den Austausch miteinander, geben sich gegenseitig Rat, unterst√ľtzen sich und (be-)st√§rken sich selbst.
Mit Unterst√ľtzung gestalten sie den Ablauf der Gruppe weitgehend selbst.
Gemeinsames kochen, backen, gestalten gehört dazu!

 

 

Ermutigungsgruppe

Ermutigungsgruppe
Die Ermutigungsgruppe ist ein Angebot f√ľr M√§dchen und Jungen im Alter von 7-13 Jahren, die einmal w√∂chentlich stattfindet. Es nehmen max. 8 Kinder teil. Sie wird von zwei Mitarbeiterinnen geleitet.

Auf der Basis positiver Gruppenerfahrungen können die Kinder miteinander lernen, soziale Fähigkeiten zu entdecken und zu entwickeln.
Die Kinder werden dabei unterst√ľtzt, sich der eigenen St√§rken bewusst zu werden und ihre Bed√ľrfnisse wahrzunehmen und deutlich zu machen. In dem gesch√ľtzten Rahmen einer akzeptierenden und wertsch√§tzenden Gruppenatmosph√§re k√∂nnen die Kinder positive Kontakterfahrungen machen und so alternative Verhaltensweisen ausprobieren und ein√ľben.

Sowohl durch bestimmte Gruppenrituale, wie auch durch verschiedene kreative und gruppendynamische Angebote werden die Kinder ermutigt, sich ihrer Selbst sicher zu werden.
Die p√§dagogisch ‚Äď therapeutischen Fachkr√§fte stehen im Austausch mit den Eltern und nehmen bei Bedarf in Absprache mit diesen Kontakt zum weiteren schulischen und sozialen Umfeld auf.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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